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Zonta Club Braunschweig vergibt jedes Jahr einen eigenen Club-Preis zur Begabtenförderung für Frauen in der Luft- und Raumfahrt In Anlehnung an den weltweiten Amelia-Earhart-Preis von Zonta International zeichnete der Braunschweiger Zonta Club auch im Jahr 2010 eine Diplomandin der Luft- und Raumfahrttechnik aus. Der Preis in Höhe von 1.500 Euro wurde im November 2010 im Rahmen des diesjährigen Benefizkonzertes des Braunschweiger Zonta Clubs offiziell überreicht. Preisträgerin 2010 wurde die Master Studentin der Luft- und Raumfahrttechnik Kerstin Huber. Sie lieferte mit ihrer Untersuchung der Aerodynamik einer generischen Delta-Nurflügler-Konfiguration einen Beitrag zur Validierung des DLR eigenen Strömungslösers TAU. Die Preisträgerin: Kerstin Huber, 24 Jahre alt, wuchs in Tübingen auf und erlangte die Hochschulreife (A-Levels) in England am Lancing College in Lancing. Ihren Bachelor Abschluss (Upper Second BEng Honours mit Auszeichnung) erhielt sie 2008 von der University of Surrey in Guildford. Für ihren Bachelor Abschluss an der University of Surrey in Guildford in Jahr 2008 machte sie ein 14-monatiges studienbegleitendes Praktikum bei AIRBUS Industries in Toulouse. Ihr „Master of Science“ Studium der Luft- und Raumfahrttechnik mit Spezialisierung auf Aerodynamik und Flugmechanik begann sie 2008 an der Royal Institute of Technology (KTH) in Stockholm. Als Teil dieses Masters hatte sie die Möglichkeit, ihre Abschlussarbeit am DLR Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik in Braunschweig zu schreiben.
Delta-Nurflügler-Konfigurationen sind fliegende Tragflügel die sich in ihrer From einem griechischen Delta, , ähneln. Diese Konfigurationen gewinnen zusätzlichen Auftrieb durch ein Wirbelsystem auf der Tragflächen Oberseite. Dieses Wirbelsystem ist höchst komplex besonders bei Konfigurationen mit runder Voderkante. Das Verhalten dieser Wirbel verhält sich, je nach Position des Nurflüglers wärend des Fluges, anders. Aus einer Kombination von Numerischen Rechnungen und Messungen im Windkanal erhält man wichtige Informationen zu dem schwer vorherzusagendem Verhalten solcher Wirbelsysteme und dem resultierenden Aerodynamischen Verhalten solch einer Konfiguration.
Der Amelia Earhart Preis
Zu den Zielen von Zonta International gehört die berufliche Förderung junger Frauen. Hierzu werden jährlich weltweit Stipendien und Preise vergeben. Seit 1938 gibt es den "Amelia Earhart Fellowship Award" für Forschungsarbeiten, die einen direkten Bezug zur Luft- und Raumfahrt haben. Unterstützt werden junge Wissenschaftlerinnen, die eine Promotion oder einen vergleichbaren Grad anstreben. Der Fonds wurde in Erinnerung an die Luftfahrtpionierin und das Zonta-Mitglied Amelia Earhart geschaffen, die 1937 bei der letzten Etappe ihrer Erdumfliegung verschollen ist. Amelia Earhart, geboren am 24. Juli 1897 in Atchinson/Kansas, war unter anderem die erste Frau, die den Atlantik überflog, einen transkontinentalen Flug unternahm und das "US Distinguished Flying Cross" erhielt. 1997, dem Jahrestag ihres 100. Geburtstages, hat die amerikanische Pilotin Linda Finch die Etappen der Erdumfliegung 1937 in dem Flugzeugtyp nachvollzogen, den Amelia Earhart flog.
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